Freitag, 22. Juli 2011

Hamburger Bürgerschaft - Facebookcharts #3

Zu Beginn der aktuellen Legislaturperiode habe ich an dieser Stelle eine Bestandsaufname der Facebookaktivitäten in der Bürgerschaft veröffentlicht. Erstaunlich damals, wie Facebook das Hamburger Parlament bereits ist. Über zwei Drittel aller Abgeordneten haben einen Account im Sozialen Netzwerk und insgesamt haben alle Parlamentarier zusammen mehr "Freunde", als die Hamburger Parteien Mitglieder haben.

Aktuell besitzen 92 der 121 Abgeordneten einen eigenen Account. Dies ergibt eine Quote von 76%. Aufgeschlüsselt heißt dies:

80 Parlamentarier besitzen ein "Private Seite"
47 Parlamentarier besitzen nur eine "Private Seite"
43 Parlamentarier besitzen eine "Fanseite"
33 Parlamentarier besitzen sowohl eine "Private Seite", als auch "Fanseite"
11 Parlamentarier besitzen nur eine "Fanseite"

Aus Gründen der Vergleichbarkeit gibt es zwei Top10-Rankings. Eines für die "Privaten Seiten" und eines für die "Fanseiten". Bei Abgeordneten die beide Profile besitzen, wird nur die "Fanseite" ausgewertet, da diese überwiegend für die politische Arbeit genutzt wird.

Die Facebookcharts für Juni finden Sie hier.

Da nicht nur Politiker Rankings lieben, sondern auch Blogleser, präsentiere ich hier:
Die Top 10 der Parlamentarier mit den meisten Facebook-Freunden mit "Privaten Seiten" im Juli 2011




















Ein Überraschungs-Chartstürmer im Juli. Mit 133% Zuwachs und 485 neuen Followern in knapp 6 Wochen schafft es Dr. Walter Scheuerl (parteilos, Fraktion CDU) von 0 auf Platz 4 der Top 10. Auf Nachfrage wie dieser Followerboom zu erklären ist, antwortete er mir:

Ich habe zu den schulpolitischen Postings viele Anfragen neben HH auch aus Baden-Württemberg und NRW erhalten, vor allem von Menschen, die der CDU und der FDP nahestehen. Es hat sich dann über die bildungspolitischen Postings so etwas wie ein Schneeballeffekt eingestellt.
Dies zeigt, das eine kontinuierliche Sachpolitik, kommuniziert via Social Media zu einer nachhaltigen Steigerung der Bekanntheit und der Vergrößerung der Unterstützerbasis führt. Dr. Walter Scheuerl ein kommunikatives Beispiel für viele andere MdHB?

Interessant zudem: 5 der ersten 6 in den Charts sind neugewählte Mitglieder der Hamburgischen Bürgerschaft. Außer Gabi Dobusch (SPD), Britta Ernst (SPD) und André Trepoll (CDU) sind alle anderen Platzierten neu im Parlament.

Die Top 10 der Parlamentarier mit den meisten Facebook-Freunden mit "Fanseiten" im Juli 2011



















An der Spitze ändert sich nichts. Aber im Hinterfeld der Top10. So rückt Parlamentspräsidentin Carola Veit (SPD) einen Platz vor, ebenso wie Ihr SPD-Kollege Hansjörg Schmidt, der sich nun auf Platz 9 vorgearbeitet hat. Besonders eindrucksvoll die wieder überdurchschnittlichen fast dreistelligen Gewinne bei Farid Müller (GAL).

Besonders auffallend sind in diesem Monat die Minuszahlen in der Followerstatistiken. Neben Spitzenreiter Metin Hakverdi (SPD), verlieren auch der GAL-Fraktionsvorsitzende Jens Kerstan und der ehemalige Erste Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) an Fans. Liegts an der parlamentarischen Sommerpause? Das Profil von Ahlhaus wird nicht von Ihm gepflegt, es handelt sich um ein Standard-Wikipedia-Fanprofil von Facebook

Weil der Wunsch bestand habe ich in diesem Monat auch einmal eine Top10 erstellt, in der auch alle Privaten Seiten der Abgeordneten berücksichtigt sind, die ansonsten nur mit ihrer Fanseite ausgewertet werden. 

Die Top 10 aller Parlamentarier mit den meisten Facebook-Freunden mit "Privaten Seiten" im Juli 2011




Bemerkenswert hier, dass es zwei Die LINKE-Abgeordnete unter die Top 5 geschafft haben. In den anderen beiden Top10 sind Kersten Artus und Mehmet Yildiz nicht vertreten. Grund: Ihre ausgewerteten Fanseiten haben bisher zu wenige Fans. 

Erstmals hat Katja Suding (FDP) nun auch die meisten "Freunde" im Vergleich aller 123 existierenden Facebook-Profile der Bürgerschaft. Spätestens beim 5000. Freund muss Sie sich aber etwas einfallen lassen, denn dann beendet Facebook das Freunde sammeln bei Privataccounts. Mein Vorschlag: Einrichtung einer Fanseite.

Diesmal verzichte ich auf die ausführliche Präsentation der Gewinner des Monats.
Den größten Zugewinn bei den Privaten Seiten hatte Dr. Walter Scheuerl (pl/CDU) mit 133% Zuwachs. Bei den Fanseiten liegt Hansjörg Schmidt (SPD) mit 13,9% neuer Fans ganz vorne. 
Gratulation.

Erwähnens- und lobenswert finde ich zudem die beiden Fanseiten-Neulinge Finn-Ole Ritter (FDP) und Erck Rickmers (SPD). Sie errichteten in den vergangenen Wochen Ihre Fanseiten und starteten von 0 auf 130 (Rickmers) und von 0 auf 54 (Ritter) Fans durch. Damit sicherten sie sich auf Anhieb Platz 13 und 19 in den Fanseitencharts. Ein beachtliches Tempo. 

Mittwoch, 20. Juli 2011

Kleine Anfrage: Wie Social Media ist eigentlich der #hhsenat?

Kurz vor der parlamentarischen Sommerpause hatte ich an dieser Stelle analyisiert: Wie Social Media ist der Hamburger Senat?  Das Ergebnis war nicht besonders schmeichelhaft für die Hamburger Regierung. Außer der vorbildlichen Aktivität des Ersten Bürgermeisters Olaf Scholz (bzw. seines Teams) gibt es so gut wie keine politische Onlinekommunikation in der Hansestadt. Die Regierung ist nicht auf Social Media-Plattformen präsent, es gibt keine Interaktion mit dem Bürger und es fehlt bisher an einer grundlegenden Web 2.0-Infrastruktur.
 
Das es anders geht, zeigen einige sehr aktive Hamburger Politiker. Eine davon, Kersten Artus, medienpolitische Sprecherin der Fraktion Die LINKE. griff dankenswerterweise meine Analyse auf und fragte nochmal nach beim Senat. 


Titel Ihrer schriftlichen Kleinen Anfrage: "Nutzung von Sozialen Netzen – Wie stehts mit der Medienkompetenz des Senats?" (Drucksache 20/1002, vom 11.07.2011)

In insgesamt 13 Fragen sollte der Senat Stellung nehmen zum (interaktiven) Nutzungsverhalten aller Regerungsmitglieder. Die Antworten bestätigen meine Analyse zu 100%:


Kein Senator/in und Staatsrat/in nutzt Facebook im dienstlichen Kontext  
Kein Senator/in und Staatsrat/in nutzt twitter im dienstlichen Kontext

Kein Senator/in und Staatsrat/in nutzt StudiVZ/MeinVZ im dienstlichen Kontext
Kein Senator/in und Staatsrat/in nutzt XING im dienstlichen Kontext

Kein Senator/in und Staatsrat/in nutzt Flickr im dienstlichen Kontext
Lediglich Innensenator Michael Naumann kommuniziert über eine eigene Webseite/Blog
 
Lediglich Wirtschaftssenator Frank Horch und Staatsrat Andreas Rieckhof nutzen YouTube im dienstlichen Kontext
 
Weder der Erste Bürgermeister (Olaf Scholz), noch die Zweite Bürgermeisterin (Dr. Dorothee Stapelfeldt)  nutzen in ihren repräsentativen Funktion Social Web-Angebote

Immerhin gibt es seit einigen Wochen den Leitfaden "Social Media in der Hamburger Verwaltung" (.pdf), allerdings gilt der nur für die Mitarbeiter der Verwaltung, nicht für deren Chefs.

Einen Überblick welche Hamburger Ämter, Behörden und die Senats- und Bürgerschaftskanzleien das Social Web nutzten, findet sich in der Anlage zur Antwort (.pdf).

Der Hamburger Wahlbeobachter wird die Web 2.0-Aktivitäten und die Kommunikation des Senates weiter beobachten und freut sich schon jetzt auf die 1. Social Media Charts des Hamburger Senats. Vielleicht ja in der nächsten Legislatur? 

Nachtrag:  Die in der Kleinen Anfrage erwähnte Studie SWAI-Benchmark 2011 "Deutsche Regierungen im Social Web: Bitte, bitte kein Dialog!" des Institutes für PR Dresden | Ilmenau im Auftrag von stawowy media  findet sich hier. Ein Kurzbericht ist als .pdf hier abrufbar.
Ergebnis: Hamburg landet im Gesamtvergleich aller Bundesländer auf Platz 9 und erreicht genau den Durchschnittswert: 26 von 100 Punkten.



Freitag, 1. Juli 2011

#hhsenat - Wie Social Media ist der Hamburger Senat?

Dank einer Absprache in der Hamburger Twitter-Community besitzt der Hamburger Senat spätestens seit März diesen Jahres ein eigenes Hashtag: #hhsenat . Das war ein guter und vielversprechender Start - auch in die digitale Kommunikation der neuen Hamburger Regierung, die ja vieles besser aber nicht alles anders machen wollte.

Heute ist der Senat genau 100 Tage im Amt, nachdem er am 23.03.2011 von der Hamburgischen Bürgerschaft offiziell bestätigt wurde. Es ist also an der Zeit einmal zu schauen, wie der Erste Bürgermeister, seine 10 Senatoren und die 14 Staatsräte digital präsent sind und mit dem Bürger kommunizieren.

EINE BESTANDSAUFNAHME

Persönliche Webseite

Anzahl der Senatoren und Staatsräte mit eigener Webseite: 5
Anzahl der Senatoren und Staatsräte mit aktueller Webseite: 2
Anzahl der Senatoren und Staatsräte mit Weiterleitung auf SPD-Seiten: 3
Anzahl der Senatoren und Staatsräte mit Webseite, die ihn noch als Abgeordneten ausweist: 1

Lediglich der Erste Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und der Innensenator Michael Neumann (SPD) haben eine eigene und aktuelle Webseite auf der sie über ihre Arbeit informieren.

www.olafscholz.de
www.neumann-hamburg.de
Die ehemaligen Mitglieder der Bürgerschaft Elke Badde, Jana Schiedeck, Ties Raabe und Dr. Peter Tschentscher  (alle SPD) besitzen zwar eigene Domains und auch eigene Webseiten, doch diese sind entweder unaktuell oder leiten direkt auf SPD-Webseiten weiter.








Selbstverständlich besitzt jede Senatsbehörde eine eigene Seite auf dem Stadtportal hamburg.de, auf der auch jeder Senator und jeder Staatsrat kurz vorgestellt wird. Allerdings vermisst man dort aktive Kommunikation durch die Regierungsmitglieder. Alle Informationen sind redaktionelle Verlautbarungen der Behörden und keine persönlichen Statements. Es fehlt die direkte und persönliche Ansprache der Bürger durch ihre Regierung. 

Zudem ist jede Behördenseite anders strukturiert. Die Informationssuche somit nicht immer ganz ergonomisch und einfach. Viele Informationen findet man gar nicht oder nur nach langer Suche. 

Interessant auch: Man scheint die eigene Regierungsmannschaft noch nicht so gut zu kennen. Staatsrat für Inneres und Sport Volker Schiek wird in der Browserzeile "Volker Schieck"  (http://www.hamburg.de/staatsraete/2830958/lebenslauf-schieck.html) genannt.

Fazit: Lediglich 8% der Hamburger Regierungsmitglieder besitzen eine eigene und aktuelle Webseite. Hingegen informieren sich, laut einer neuen Allensbach-Umfrage, 56% der Bürger über politische Inhalte auf Webseiten von Politikern. Das Potential von persönlichen Politiker-Webseiten ist in der Hamburger Regierung also definitiv noch nicht ausgeschöpft.



Als Regierung, Ministerium oder Minister muss man nicht zwingend im Web 2.0 präsent sein. Doch in letzter Zeit haben sich deutschlandweit einige Landesministerien entschieden den Schritt ins Social Web zu machen. So ist z.B. seit April das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein mit einer Fanpage bei Facebook vertreten. Ebenfalls bei Facebook vertreten sind u.a.: Das Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft des Saarlandes , das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Beispiele für Bundes- und Landesminister bei Facebook sind u.a.: Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), Ministerpräsident Kurt Beck (SPD), der brandenburgische Arbeitsminister Günter Baaske (SPD) oder NRW-Landesministerin Sylvia Löhrmann (Bündnis90/Die Grünen)

In der Hansestadt Hamburg sind drei Regierungsmitglieder bei Facebook vertreten.

Anzahl der Senatoren und Staatsräte mit einem Facebook-Account: 2
Anzahl der Senatoren und Staatsräte mit Facebook-Fanseite:1
Anzahl der Senatoren und Staatsräte mit privater Facebook-Seite: 1
Anzahl der Senatoren und Staatsräte mit Facebook-Wikipediaprofil:1

Einzig und allein aktuell und gepflegt ist allerdings nur die Facebookseite des Ersten Bürgermeisters Olaf Scholz. Seine Mitarbeiter kommunizieren hier im Namen des SPD-Bürgermeisters und respektable knapp 3500 "Fans" verfolgen dies.

Selbstverständlich sind auch alle Hamburger Bürgerschaftsparteien bei Facebook vertreten: SPD, CDU, GAL, FDP, und Die LINKE. Und eigene Fraktions-Fanseiten haben: GAL, FDP und Die LINKE.

Aber es tut sich was im Senat. Seit kurzem existiert eine Facebook-Fanseite der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. Leider noch ohne Inhalte.

Fazit: Im Gegensatz zur Hamburgischen Bürgerschaft, die bereits sehr Facebook ist, gibt es bei der Landesregierung noch erheblichen Nachholbedarf, möchte man ebenso bürgernah und direkt mit den Hamburgern kommunizieren, wie es unzählige andere Regierungsmitglieder in Deuschland tun.




Aktuell existiert kein einziger twitter-Kanal, der dem Hamburger Senat, dem Land Hamburg oder einer seiner Behörden zugeordnet werden kann. Wie sieht es bei den Senatoren und Staatsräten aus? 


Anzahl der Senatoren und Staatsräte mit einem twitter-Account: 1
Anzahl der Senatoren und Staatsräte die selber twittern: 0
Anzahl der Antworten von @OlafScholz auf Fragen via twitter in 4 Monaten: 0

Auch hier einsam auf weiter Flur, der Erste Bürgermeister der Hansestadt Olaf Scholz (SPD). Sein Team twittert unter @OlafScholz aller paar Tage mal eine Meldung. Über 1800 Follower folgen ihm.

Fazit: Nur jedes 25. Regierungsmitglied in Hamburg kommuniziert via twitter. 4% Verbreitung im Senat ist definitiv noch ausbaufähig. Begrüßenswert wäre zudem die Einrichtung von Twitteraccounts für die Senatsbehörden. Regierungsprecher Steffen Seibert hat vorgemacht, wie man diesen Kanal zum direkten Bürgerdialog nutzt. Nur Mut Senat!  




Als Businessnetzwerk nicht unbedingt die wichtigste Plattform für die politische Kommunikation. Aber als Kontaktforum z.B. für die Wirtschaft und internationale Investoren ein möglicher Kommunikationskanal auch für die Hamburger Regierung.


Anzahl der Senatoren und Staatsräte mit einem XING-Account: 2
Anzahl der Senatoren und Staatsräte mit einem aktuellen XING-Account: 1

Einzig der Staatsrat der Kulturbehörde Dr. Nikolas Hill besitzt einen aktuellen und gepflegten Auftritt im Business-Netzwerk. Der Präses der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Delef Scheele ist bei XING hingegen im Jahr 2009 stehengeblieben. Er fungiert noch als Leitender Mitarbeiter im BMAS. 

Fazit: XING ist im Senat als Plattform noch uninteressanter als Facebook und twitter und spielt für die politische Kommunikation in Hamburg keine Rolle. Dabei würde sich XING als Netzwerk-Plattform für den Austausch z.B. zwischen Politik und Wirtschaft, neben den persönlichen und offiziellen Treffen, durchaus anbieten. 

GESAMTFAZIT
Das Internet und insbesondere das Web 2.0  werden immer wichtiger für die politische Information, nicht nur Hamburg. Bei den unter 30-Jährigen ist das Internet bereits heute das wichtigste Informationsmedium. Zudem wünschen sich fast zwei Drittel der Bevölkerung eine Online-Beteiligung bei allgemeinen politischen Themen und Gesetzesvorhaben. (Allensbach-Umfrage Mai 2011)

Der Hamburger Senat ist davon noch weit entfernt. Es fehlt bisher eine grundlegende Informationsinfrastruktur im Social Web. In den ersten 100 Tagen standen Leuchturmprojekte im Vordergrund, die beweisen sollten, dass die neue Regierung ihre Wahlversprechen umsetzt. Jetzt wäre es an der Zeit auch mal wieder mit dem Bürger zu kommunizieren und diesen in die Regierungsarbeit stärker einzubinden. Web 2.0 und soziale Netzwerke bieten hierfür eine sehr gute Plattform. 


Nachtrag:  Nach Veröffentlichung dieser Analyse ist der Senat bzw. einige seiner Mitglieder aktiv geworden. Elke Badde hat Ihre Webseite nun auf ihren Lebenslauf auf hamburg.de weitergeleitet und der verlinkte Lebenslauf (der sie noch als Bürgerschaftsabgeordnete ausgewiesen hatte) führt nun ins www-Nirwana. Staatsrat Volker Schiek heisst in der Browserzeile des Senats allerdings weiter Volker Schieck.