Dienstag, 8. Februar 2011

Die Einzelkämpfer: Ralf Apelt

Bei der Hamburger Bürgerschaftswahl 2011 treten neben 13 Parteien und Wählerinitiativen auch sechs unabhängige Einzelkandidaten und eine Wählervereinigung an. 

In loser Folge stellt der Wahlbeobachter an dieser Stelle die Einzelkämpfer vor. Was sind ihre politischen Ziele, welche Ideen bringen sie in den Wahlkampf ein und wie sehen sie selber ihre Aussichten für den Einzug in die Bürgerschaft?

5. Ralf Apelt
Alter: 58 Jahre  
Beruf: Künstler
Wahlkreis: 1 (Hamburg-Mitte)

Warum treten Sie als Einzelbewerber zur Bürgerschaftwahl an? 
Eigentlich ist es mir eher unanagenehm mich öffentlich zu präsentieren, aber da ich mich aufgrund der immer absurder werdenden politischen Entgleisungen der Hamburger Politik als Kandidat zur Bürgerschaftswahl beworben habe, ist dieser Schritt notwendig. 

Waren Sie bereits einmal politisch aktiv?
Hätte mir jemand vor sechs Monaten gesagt, das ich mich an der Bürgerschaftswahl beteiligen werde, wäre ich warscheinlich vor Lachen vom Stuhl gefallen. Mich derart aktiv zu betätigen, war in meiner Lebensplanung überhaupt nicht vorgesehen. Ich verbringe meine Zeit doch lieber vor meiner Staffelei, um in Ruhe zu malen oder mich aktiv um meine Tochter zu kümmern.

Was sind ihre wichtigsten politischen Ziele?  
Meine Hauptanliegen sind die Bildung sowie die Kulur. Die beste Bildung für jedes Kind ist die Grundvoraussetzung für die soziale, friedliche und lebenswerte Zukunft unserer Kinder und der nachfolgenden Generationen. 
Ich hoffe auch, das ich durch meine Kandidatur ein kleines Zeichen für alle BürgerInnen setzen kann, um die vorherrschende Meinung, "wir können doch sowieso nichts gegen "die da oben machen" zu überdenken und entsprechend zu Handeln. 

Welche Chancen rechnen Sie sich für den Einzug in die Bürgerschaft aus?   
Es könnte für 3% reichen, um in die Bezirksversammlung zu kommen. Für die Bürgerschaft reichen wohl meine finanziellen Mittel nicht aus.
 
Wie kann Sie der Wähler am besten erreichen?
Über meine Emailadresse quer-borgfelde@web.de und über http://www.bildung-sichert-rente.de. 


Keine Kommentare:

Kommentar posten