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Dienstag, 22. Februar 2011

Die Stimmen der Einzelkämpfer

Bei der Hamburger Bürgerschaftswahl 2011 traten neben 13 Parteien und Wählerinitiativen auch sechs unabhängige Einzelkandidaten und eine Wählervereinigung an.

In loser Folge habe ich die parteilosen "Einzelkämpfer" an dieser Stelle vorgestellt. Von den etablierten Hamburger Medien verschwiegen, vom Stadtportal hamburg.de zensiert und von vielen weiteren Präsentationsplattformen in der Hansestadt ausgeschlossen, wollte ich diesen mutigen demokratischen Damen und Herren die Möglichkeit der Vorstellung bieten.

Die Darstellung war ein voller Erfolg. Allein die Klickzahlen auf den einzelnen Kandidatenprofilen zeigen die große Nachfrage nach Informationen zu den Einzelkandidaten. Doch wie erfolgreich waren sie an der Wahlurne? Wieviele Stimmen konnten sie gewinnen und konnten sie sogar in die Bürgerschaft einziehen? 

Hier das Stimmenranking der Einzelbewerber

Berücksichtigt man, dass diese Stimmen lediglich jeweils in nur einem Wahlkreis gesammelt wurden, sind dies beachtliche Ergebnisse gegenüber den Kandidaten der etablierten Parteien, die oftmals sogar stimmenmäsig überrundet werden konnten.

Einige Beispiele: 
Detlef Grumann konnte konnte mehr Stimmen auf sich vereinigen, als 5/6 der DIE LINKE.-Kandidaten, 2/3 aller FDP-Kandidaten und der NPD-Kandidat im Wahlkreis 6 (Stellingen - Eimsbüttel-West).

Hans-Dieter Neumann konnte im Wahlkreis 9 (Barmbek-Uhlenhorst-Dulsberg) sowohl 3 CDU-Kandidaten stimmenmäsig hinter sich lassen, also auch 9 von 10 FDP-Kandidaten.

Mustafa Akpolat hat im stimmemäßig starken Hamburg-Mitte (Wahlkreis 1) sowohl 2 CDU-Kandidaten, als auch 4 (von 6) FDP-Kandidaten hinter sich lassen können.

Marouf Sahdab konnte in Billstedt-Wilhelmsburg und Finkenwerder (Wahlkreis 2) 3 GAL-Kandidaten und 5 CDU-Kandidaten stimmenmäßig hinter sich lassen.
Alle Stimmen zusammengezählt konnten die 7 Kandidatinnen und Kandidaten 7792 Stimmen auf sich vereinigen. 

Auch wenn es für keinen der Einzelkämpfer für ein Mandat in der Bürgerschaft gereicht hat, Gratulation zu den doch achtbaren Erfolgen. Sobald die Stimmen zu den Bezirksversammlungen ausgezählt sind, wird sich zeigen, ob der ein oder andere den Sprung in die Bezirksversammlung geschafft hat.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Die Einzelkämpfer: Detlef Grumann

Bei der Hamburger Bürgerschaftswahl 2011 treten neben 13 Parteien und Wählerinitiativen auch sechs unabhängige Einzelkandidaten und eine Wählervereinigung an. 

In loser Folge stellt der Wahlbeobachter an dieser Stelle die Einzelkämpfer vor. Was sind ihre politischen Ziele, welche Ideen bringen sie in den Wahlkampf ein und wie sehen sie selber ihre Aussichten für den Einzug in die Bürgerschaft?

7. Detlef Grumann
Alter: 54 Jahre  
Beruf: Diplom Wirtschafts- und Arbeitsjurist
Wahlkreis: 6 (Eimsbüttel-West, Stellingen, Eidelstedt)


Warum treten Sie als Einzelbewerber zur Bürgerschaftwahl an? 
Weil es mir so geht wie sehr vielen Hamburgerinnen und Hamburgern. Ich kann den "Versprechen" der Parteien nicht mehr glauben, aber meine Parteiverdrossenheit bedeutet noch lange keine Politikverdrossenheit. Als parteiloser Einzelkandidat bin ich keinem Fraktionszwang unterworfen und muss Meinungen vertreten, die ich gar nicht vertreten will. Und kann gute Vorschläge, die den Bürgerinnen und Bürgern in Hamburg nützen, in der Bezirksversammlung oder der Bürgerschaft unterstützen. Dabei ist egal, von wem sie kommen, fair und für Hamburg müssen sie sein.

Waren Sie bereits einmal politisch aktiv?
Ich war 16 Jahre Betriebsrat, Gesamtbetriebsrat und Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat eines großen Logistikkonzerns. Das steht politischer
Aktivität in nichts nach.

Was sind ihre wichtigsten politischen Ziele?  
Ich stehe für eine faire Arbeitswelt. Dies beeinhaltet Themen wie altersgerechte und familienfreundliche Arbeitsverhältnisse, Sicherung des Kündigungsschutzes, angemessener Mindestlohn, lebensgerechter Hartz IV-Regelsatz, qualifizierte Aus-, Weiterbildung und nachhaltige Berufsentwicklung, Rückführung der Rente auf 65 Jahre.
Auf den ersten Blick nicht unbedingt Themen, über die die Bezirksversammlung und Bürgerschaft entscheiden, aber sehr eng mit den aktuellen Themen, Sorgen und Nöten vieler Hamburger verbunden.

Welche Chancen rechnen Sie sich für den Einzug in die Bürgerschaft aus?  
Sehr viele Menschen in Hamburg und meinem Wahlkreis haben mich, mit meinen Themen und meiner beruflichen Vita, bisher unterstützt und in meiner Kandidatur bestärkt.

Wie kann Sie der Wähler am besten erreichen?
www.ifap-Hamburg.de, www.abgeordnetenwatch.de, www.DetlefGrumann.de, Twitter, Facebook und via Telefon unter 040-21990968.

Montag, 14. Februar 2011

4 x 5 = 20

In sechs Tagen ist Wahl in Hamburg.
Jetzt geht es los!

In den letzten Tagen haben alle Wahlberechtigten die offiziellen "Schnupperwahlunterlagen" (pdf) der Hamburgischen Bürgerschaft in der Post gehabt. Neben dem Faltblatt, in dem das neue Wahlrecht in einfachen Beispielen (wirklich gut!) erklärt wird, findet sich auch ein "Musterstimmzettel", der identisch ist mit dem Wahlzettel am 20.02.2011 in der Wahlkabine.


In diesem Fall muss man allerdings von einem "Musterstimmzettelbuch" sprechen, umfasst es doch 66 Seiten und eine richtige Heftbindung. 

Spätestens jetzt stellt sich vielen die Frage:
Wie wähle ich eigentlich? 

Das haben sich auch die Redakteure von "NDR xtra3" gefragt und die Frage direkt an die Abgeordneten und Senatoren der amtierenden Bürgerschaft weitergereicht. Die Antworten sprechen für sich. "Das Wahlsystem ist nicht in fünf Sätzen erklärbar".



Aber wie wählt man denn nun mit dem neuen 20-Stimmen Wahlrecht? Eine einfache Erklärung bietet www.hamburgwahl.de mit dem interaktiven Wahlzettel.

Auch einige Hamburger Parteien haben sich alle Mühe gegeben, um zu erklären wo man denn seine Kreuze machen muss:


Und für alle Briefwähler steht hier, wie man Schritt für Schritt (pdf) vorgeht:

Ehrlich gesagt, warte ich noch auf das erste youtube-Tutorial: "Wie verteile ich meine 20 Stimmen auf 66 Seiten". Freiwillige vor!

Warum produziert eigentlich die offizielle Kampagne der Bürgerschaft nur solche Toast- und Rasier-Heimvideos und nicht mal etwas Brauchbares?












Und warum sieht das Logo der Bürgerschafts-Kampagne "Einfach Wählen" so aus als würde man den "Thumps Up"-Daumen durchstreichen? Ist die Wahl zur Bürgerschaft nicht gut und eigentlich verboten? 


Mittwoch, 9. Februar 2011

Die Einzelkämpfer: Hans-Dieter Neumann

Bei der Hamburger Bürgerschaftswahl 2011 treten neben 13 Parteien und Wählerinitiativen auch sechs unabhängige Einzelkandidaten und eine Wählervereinigung an. 

In loser Folge stellt der Wahlbeobachter an dieser Stelle die Einzelkämpfer vor. Was sind ihre politischen Ziele, welche Ideen bringen sie in den Wahlkampf ein und wie sehen sie selber ihre Aussichten für den Einzug in die Bürgerschaft?

6. Hans-Dieter Neumann
Alter: 53 Jahre  
Beruf: Unternehmensberater 
Wahlkreis: 9 (Barmbek-Uhlenhorst-Dulsberg)


Warum treten Sie als Einzelbewerber zur Bürgerschaftwahl an? 
Ich möchte die sachliche Auseinandersetzung mit Themen (kein Fraktionszwang). Alle Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf, dass ihre Probleme neutral
betrachtet, sachgerecht bearbeitet und objektiv entschieden werden. Parteiengeplänkel hat hier nichts zu suchen.

Waren Sie bereits einmal politisch aktiv?
Ja, ich war gut 9 Jahre SPD-Mitglied und Distriksvorsitzender. Jetzt bin ich parteilos.

Was sind ihre wichtigsten politischen Ziele?  
Keine Finanzierung von Großprojekten zu Lasten sozial Schwacher oder auf Kosten der Bildungspolitik
Und: Barmbek muss verstärkt in den Fokus der Politik gerückt werden. Der Stadtteil wird seit Jahren vernachlässigt. Meine Arbeitsbereiche sind Bildung, Wirtschaft(sförderung) und Gesundheit.

Welche Chancen rechnen Sie sich für den Einzug in die Bürgerschaft aus?  
Das ist wirklich schwer abzuschätzen. In Barmbek bin ich einigermaßen bekannt, und ein sehr bekannter Politiker - Wilfried Buss - hört auf. Da sein Nachfolger weitgehend unbekannt ist habe ich somit recht gute Chancen. Allerdings hat die SPD hier eine gute Zugkraft - es bleibt offen.

Wie kann Sie der Wähler am besten erreichen?
Über meine Emailadresse hd.neumann@ebuero.de und über http://www.hdneumann.de. 

Dienstag, 8. Februar 2011

Stadt Hamburg zensiert und reagiert

Vor einigen Tagen bloggte ich an dieser Stelle über die "Zensur" der Stadt Hamburg und des Stadtportals hamburg.de. Auf dem offiziellen Kandidatenportal zur Bürgerschaftswahl veröffentlichte das Stadtportal nur die Profile der Kandiaten von CDU, SPD, GAL, Die LINKE und der bisher außerparlamantarischen FDP.





















Mein Posting erzeugt einige Wellen, unter anderem auch im Hamburger Senat. Trotzdem wiesen bis zum heutigen Tage sowohl der Inhaltelieferant wahl.de als auch der Senat alle Proteste kategorisch zurück. Unter anderem mit dieser Begründung aus einer Email die u.a. DIE PARTEI und die FREIEN WÄHLER noch heute Nachmittag erreichte:

"Wir haben die hamburg.de GmbH & Co KG darauf hingewiesen, das Kriterium der Kandidatenauswahl sofort erkennbar auf der Seite zu publizieren, was auch geschehen ist. Eine vollständige Liste aller Bewerberinnen und Bewerber ist auf der Website der Hamburgischen Bürgerschaft. Auf hamburg.de finden Sie mehrfach auffällig platzierte Verweise zu diesem Angebot. Zudem wurde der Wahl-O-Mat direkt in das Stadtportal eingebunden. Er ist ebenso auffällig platziert. Hier werden die 12 der 13 zur Wahl zugelassenen Parteien berücksichtigt, die die Wahl-O-Mat-Thesen beantwortet haben." 
(Email Klemens Jäger, Pressestelle des Senats - Leiter Online-Redaktion, 08.02.2011) 

Doch die Proteste der "Kleinen Parteien" unter anderem von Die PARTEI, FREIE WÄHLER und ödp und die Androhung einer Wahlanfechtung hatten Erfolg. Um 16.10 Uhr schaltete die Freie und Hansestadt das zensurverdächtige Kandidatenportal ab. 

Die Begründung:
"Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, weil trotz der klaren Auswahlkriterien die Kandidatenpräsentation auf einem Stadtportal zu Missverständnissen führen kann."
(Email Klemens Jäger, Pressestelle des Senats - Leiter Online-Redaktion, 08.02.2011)

Die Entscheidung des Senats ist auch auf den Seiten der FREIEN WÄHLER dokumentiert.
DIE PARTEI hat zudem die gesamte Kommunikation (pdf) mit dem Senat auf Ihrer Webseite veröffentlicht.

Ein Erfolg der "Kleinen Parteien" gegen den Senat.

Alle Hamburger können sich auf www.hamburgwahl.de und abgeordnetenwatch über alle antretenden Kandidaten aller Parteien und über die Einzelbewerber weiterhin uneingeschränkt informieren.

Nachtrag: Der Protest hat einen weiteren Erfolg, das Portal Altona.info veröffentlicht nun auch alle Kandidaten der anderen Parteien.

Nachtrag: Sowohl die taz als auch das Hamburger Abendblatt berichteten im Nachgang über den erfolgreichen Protest des Wahlbeobachters und der "Kleinen Parteien".

Die Einzelkämpfer: Ralf Apelt

Bei der Hamburger Bürgerschaftswahl 2011 treten neben 13 Parteien und Wählerinitiativen auch sechs unabhängige Einzelkandidaten und eine Wählervereinigung an. 

In loser Folge stellt der Wahlbeobachter an dieser Stelle die Einzelkämpfer vor. Was sind ihre politischen Ziele, welche Ideen bringen sie in den Wahlkampf ein und wie sehen sie selber ihre Aussichten für den Einzug in die Bürgerschaft?

5. Ralf Apelt
Alter: 58 Jahre  
Beruf: Künstler
Wahlkreis: 1 (Hamburg-Mitte)

Warum treten Sie als Einzelbewerber zur Bürgerschaftwahl an? 
Eigentlich ist es mir eher unanagenehm mich öffentlich zu präsentieren, aber da ich mich aufgrund der immer absurder werdenden politischen Entgleisungen der Hamburger Politik als Kandidat zur Bürgerschaftswahl beworben habe, ist dieser Schritt notwendig. 

Waren Sie bereits einmal politisch aktiv?
Hätte mir jemand vor sechs Monaten gesagt, das ich mich an der Bürgerschaftswahl beteiligen werde, wäre ich warscheinlich vor Lachen vom Stuhl gefallen. Mich derart aktiv zu betätigen, war in meiner Lebensplanung überhaupt nicht vorgesehen. Ich verbringe meine Zeit doch lieber vor meiner Staffelei, um in Ruhe zu malen oder mich aktiv um meine Tochter zu kümmern.

Was sind ihre wichtigsten politischen Ziele?  
Meine Hauptanliegen sind die Bildung sowie die Kulur. Die beste Bildung für jedes Kind ist die Grundvoraussetzung für die soziale, friedliche und lebenswerte Zukunft unserer Kinder und der nachfolgenden Generationen. 
Ich hoffe auch, das ich durch meine Kandidatur ein kleines Zeichen für alle BürgerInnen setzen kann, um die vorherrschende Meinung, "wir können doch sowieso nichts gegen "die da oben machen" zu überdenken und entsprechend zu Handeln. 

Welche Chancen rechnen Sie sich für den Einzug in die Bürgerschaft aus?   
Es könnte für 3% reichen, um in die Bezirksversammlung zu kommen. Für die Bürgerschaft reichen wohl meine finanziellen Mittel nicht aus.
 
Wie kann Sie der Wähler am besten erreichen?
Über meine Emailadresse quer-borgfelde@web.de und über http://www.bildung-sichert-rente.de. 


Montag, 7. Februar 2011

Die Einzelkämpfer: Marouf Shadab

Bei der Hamburger Bürgerschaftswahl 2011 treten neben 13 Parteien und Wählerinitiativen auch sechs unabhängige Einzelkandidaten und eine Wählervereinigung an. 

In loser Folge stellt der Wahlbeobachter an dieser Stelle die Einzelkämpfer vor. Was sind ihre politischen Ziele, welche Ideen bringen sie in den Wahlkampf ein und wie sehen sie selber ihre Aussichten für den Einzug in die Bürgerschaft?


4. Marouf Shadab (ARP - Allgemeine Rechte und Pflichten der Minderheiten in Hamburg)
Alter: 52 Jahre  
Beruf: Versicherungsangestellter 
Wahlkreis: 2 (Billstedt-Wilhelmsburg-Finkenwerder)
Stimmzettel Rosa Seite 9 Platz 8
 
Warum treten Sie als Einzelbewerber zur Bürgerschaftwahl an? 
Ich will ein Zeichen setzen, daß man auch unabhängig bei Wahlen antreten kann.
Und ich will auch beweisen, dass ich die Menschen viel besser vertreten kann.

Waren Sie bereits einmal politisch aktiv?
Bereits 2008 habe ich als unabhängiger Einzelkandidat für die Bürgerschaft kandidiert.Damals habe ich 408 Stimmen erhalten.

Was sind ihre wichtigsten politischen Ziele?  
Mein Ziel als Kandidat für die Hamburger Bürgerschaftswahlen ist es, engen Kontakt zwischen der Politik und den Wählerinnen und Wählern aufzubauen und zu erhalten.
Ich möchte ein ehrlicher Vertreter Ihrer Interessen sein und versuchen, für Sie eine Brücke zum Hamburger Senat und zur Verwaltung zu sein.

Ich möchte nicht lediglich alle 4 Jahre als Wahlkämpfer mit Plakaten für Sie sichtbar sein, sondern regelmäßig für die Menschen ansprechbar sein, mit ihnen über ihre Sorgen und Nöte reden und diese in die Bürgerschaft einbringen. 

Ich werde dafür kämpfen, dass die Hamburger Politiker keine Minderheiten und sozial Benachteiligte (Hartz IV-Empfänger, Rentner, Ausländer) diskriminieren.

Welche Chancen rechnen Sie sich für den Einzug in die Bürgerschaft aus?   
Wenn die Menschen (die Minderheiten, Rentner, Hartz IV und die ausländische Mitbürger) am 20.02.2011 zur Wahl gehen und die roten Stimmzettel benutzen, dann kann man mit einer
besseren Chance rechnen.

Wie kann Sie der Wähler am besten erreichen?
Sowohl über abgeordnetenwatch.de als auch über den NDR Kandidatencheck bin ich erreichbar.


Freitag, 4. Februar 2011

Die Einzelkämpfer: Mustafa Akpolat

Bei der Hamburger Bürgerschaftswahl 2011 treten neben 13 Parteien und Wählerinitiativen auch sechs unabhängige Einzelkandidaten und eine Wählervereinigung an. 

In loser Folge stellt der Wahlbeobachter an dieser Stelle die Einzelkämpfer vor. Was sind ihre politischen Ziele, welche Ideen bringen sie in den Wahlkampf ein und wie sehen sie selber ihre Aussichten für den Einzug in die Bürgerschaft?


3. Mustafa Akpolat

Alter: 46 Jahre  
Beruf:Journalist (Magazin Güncel)
Wahlkreis: 1 (Hamburg-Mitte)


Warum treten Sie als Einzelbewerber zur Bürgerschaftwahl an? 
Es geht mir darum, das Interesse bei den MigrantInnen für Ihre Belange und für die politischen Themen unserer Stadt zu sensibilisieren und diese zu bewegen, sich zu engagieren.

Mein Ziel ist es, mich mit meiner Kandidatur in die Poltik in Hamburg aktiv mit einzubringen und die Zukunft unserer Stadt diskriminierunsfreier, gleichberechtigter, sozialer und gerechter zu gestalten.

Waren Sie bereits einmal politisch aktiv?
Nein aber seit nunmehr 22 Jahren bin ich in verschiedenen Vereinen und sozialen Einrichtungen ehrenamtlich tätig.

Was sind ihre wichtigsten politischen Ziele?  
Ich möchte mit meiner Kandidatur meinen Teil für eine sozialere Politik in Hamburg beisteuern und meine Kompetenzen auch außerhalb meiner Schwerpunkte im Bereich Migration, Bildung und Soziales einbringen. Ich stehe mit meinem Namen ein für eine wahre soziale Gerechtigkeit und für ein menschenwürdiges Leben aller Hamburger Bürger!
Mir liegt es sehr am Herzen, in unserer Stadt die sozialen Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Bildungspolitik, eine zukunftsfähige kulturelle Vielfalt und ein gerechtes Miteinander zu schaffen.

Welche Chancen rechnen Sie sich für den Einzug in die Bürgerschaft aus?   
Ein Einzug in die Hamburger Bürgerschaft (Anmerkung der Redaktion: Hamburgische Bürgerschaft) als Einzelbewerber ist sicherlich
beschwerlicher Natur - zumal ich als alleiniger Kandidat ja auch nicht
das mediale Interesse geniesse, wie etwa die etablierten Parteiein - aber
dennoch nicht gänzlich unmöglich.

Ich führe im Vergleich mehr einen Wahlkampf direkt am Menschen und gehe tagtäglich direkt auf die Bürger in Hamburg persönlich zu. Die Wahlwerbung findet mehr als "Mund-zu-Mund-Wahlproganda" in einem sehr offenen und konstruktiven Dialog statt.
Daher bin ich guter Dinge. 


Wie kann Sie der Wähler am besten erreichen? 
www.mustafaakpolat.de/

Donnerstag, 3. Februar 2011

Die Einzelkämpfer: Romuald Jasinski

Bei der Hamburger Bürgerschaftswahl 2011 treten neben 13 Parteien und Wählerinitiativen auch sechs unabhängige Einzelkandidaten und eine Wählervereinigung an. 

In loser Folge stellt der Wahlbeobachter an dieser Stelle die Einzelkämpfer vor. Was sind ihre politischen Ziele, welche Ideen bringen sie in den Wahlkampf ein und wie sehen sie selber ihre Aussichten für den Einzug in die Bürgerschaft?


2. Romuald Jasinski

Alter: 59 Jahre
Beruf: Unternehmer
Wahlkreis: 3 (Altona)

Warum treten Sie als Einzelbewerber zur Bürgerschaftwahl an? 
Weil ich so am besten Politik gestalten kann.

Waren Sie bereits einmal politisch aktiv?
Ich gehöre keiner Partei an, ich bin Einzelkandidat.

Was sind ihre wichtigsten politischen Ziele? Integration voranbringen.  
Hamburg benötigt unabhängige Politiker, ich bin ein unabhängiger Politiker und möchte die In­te­gra­tion voran treiben mit den Menschen für die Menschen, dazu gehört unter anderem auch: Schul-, Jugend- und Berufsausbildungspolitik und Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt für Junge Menschen. 

Welche Chancen rechnen Sie sich für den Einzug in die Bürgerschaft aus?   
100%

Wie kann Sie der Wähler am besten erreichen? 

Mittwoch, 2. Februar 2011

Die Einzelkämpfer: Dorle Olszewski (Nordabgeordnete)

Bei der Hamburger Bürgerschaftswahl 2011 treten neben 13 Parteien und Wählerinitiativen auch 6 unabhängige Einzelkandidaten und eine Wählervereinigung an.

In loser Folge stellt der Wahlbeobachter an dieser Stelle die Einzelkämpfer vor. Was sind ihre politischen Ziele, welche Ideen bringen sie in den Wahlkampf ein und wie sehen sie ihre Aussichten für den Einzug in die Bürgerschaft?  

Heute die "Wählervereinigung Nordabgeordnete" die ausdrücklich kein "Einzelkandidat" ist.

1. Dorle Olszewski (Wählervereinigung Nordabgeordnete)

Alter: 45 Jahre
Beruf: Pädagogin
Wahlkreis: 10 (Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Langenhorn)


Warum treten Sie als Einzelbewerber zur Bürgerschaftwahl an?
Wir sind eine Wählervereinigung und haben als Abgeordnete in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord schon aktiv und erfolgreich Politik gemacht. Viele Dinge kann man jedoch nur im Rathaus (auf Landesebene) ändern und deswegen wollen wir jetzt in der Bürgerschaft mitmischen. 
Waren Sie bereits einmal politisch aktiv?
Ja, 6 Jahre in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, bis Anfang 2009 für die GAL Hamburg-Nord, dann Austritt aus der Fraktion und fortan als "Gruppe Nordabgeordnete" in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord mit meinem Kollegen Siegfried Diebolder.
Was sind ihre wichtigsten politischen Ziele?  
Bürgernahe Vor-Ort-Politik, sozial und umweltfreundlich! Wir setzen uns seit Jahren für die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner in unseren Stadtteilen ein. Unsere weiteren Ziele finden Sie hier.
Welche Chancen rechnen Sie sich für den Einzug in die Bürgerschaft aus?  
Wir lassen uns überraschen, Hamburg ist für Überraschungen gut!

Wie kann Sie der Wähler am besten erreichen? 
Auf unserer Internetseite: www.Nordabgeordnete.de, per Mail: Dorle.Olszewski@Nordabgeordnete.de, telefonisch: 040/410 97 123 oder bei abgeordnetenwatch.de