Donnerstag, 13. Oktober 2011

In eigener Sache: Einfluss des Wahlbeobachters

Als ich diesen Blog Anfang 2011 startete, um eine alternative Berichterstattung über den Hamburger Wahlkampf aufzubauen, hätte ich nicht gedacht, das ich heute immer noch blogge. 

Kurz nach der Wahl wollte ich den temporär geplanten Blog wieder schließen. Die Reaktionen in meinem Umfeld und die Nachfrage durch teilweise bis zu 3000 Leser am Tag verhinderten dies. Deshalb freue ich mich natürlich bis heute über jede Reaktion, die mir zeigt, dass meine Analysen nicht nur ein zeitfressendes Hobby sind, sondern dass diese in der Öffentlichkeit auch wahrgenommen werden. 

Dies hat nun auch die Wissenschaft offiziell bestätigt ;)

Die Macromedia Hochschule veröffentlichte vor einigen  Wochen eine neue Studie zum "partizipativen Journalismus im Superwahljahr 2011". Eine der zentralen Thesen ist, das Blogs bei der politischen Berichterstattung keine Rolle spielen und von Tageszeitungen nicht wahr genommen werden. Hierzu der Studiengangsleiter Prof. Dr. Andreas Elter 
"Die landespolitische Landschaft wird im Wesentlichen von den Tageszeitungen und den elektronischen Medien geprägt. Die politische Blogosphäre scheint sich nicht dafür zu interessieren, obwohl es doch Ereignisse im Nahbereich sind“
 Aber es gibt Ausnahmen, so der an der Studie beteiligte Hamburger Professor Thomas Horky:
"Es gebe allerdings Blogs, die durchaus zu einer breiteren Öffentlichkeit durchdringen würden, etwa "Lummaland" oder der "Wahlbeobachter", beide aus Hamburg."  Quelle: politik&kommunikation Oktober 2010

Damit dies so bleibt und da bloggen ja nie eine Einbahnstraße sein kann, würde ich gerne wissen, was meine Leser am meisten interessiert, welche Inhalte bisher vermisst wurden und was sie mir schon immer mal sagen wollten, aber bisher nicht zu sagen wagten ;) 

Auf gehts, die Kommentarspalte freut sich auf Ihren Input.


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