Donnerstag, 15. Dezember 2011

"Schwer war der Abschied" - Heino Vahldieck verlässt die Bürgerschaft

Nach 16 Jahren in der Hamburgischen Bürgerschaft und einem kurzem Intermezzo als Innensenator in der Regierung Ahlhaus verlässt Heino Vahldieck zum 01.01.2012 das Hamburger Landesparlament.

Heino Vahldieck (CDU)
Zugunsten einer neuen beruflichen Herausforderung, als Geschäftsführer der Hanseatischen Siedlungs-Gesellschaft (HSG), einer Tochter der Hamburger Hochbahn, legt er in den kommenden Tagen offiziell sein Mandat nieder.

Damit verlässt der mit Abstand erfahrenste CDU-Abgeordnete, erstmals zog er 1986 in die Bürgerschaft ein, das Parlament.

Auch wenn ich als Titel, einen der Erfolge eines anderen Heinos gewählt habe (Aus dem Hitalbum: "Seine großen Erfolge 2 - In einer Bar in Mexico") ist anzunehmen, dass ihm der Abschied nicht ganz so schwer fällt. Nachdem er als Leiter des Hamburger Verfassungsschutzes erst im August 2010 als Innensenator berufen wurde, endete die Amtszeit nach der verlorenen Wahl bereits wieder im März 2011. Die einfache Tätigkeit als Teilzeit-Abgeordenter war im Vergleich zu den vorherigen Positionen und Verwantwortungsbereichen wohl weniger herausfordernd. 

Nach den 12 Wechseln in der SPD-Fraktion, dem Ausscheiden von Dr. Hans-Joachim Bischoff aus der Fraktion Die LINKE. ist dies nun der 14. Wechsel in der laufenden Legislaturperiode. Damit sind bereits 11,5% der Hamburger Parlamentarier zum 01.01.2012 ausgetauscht.

Für die CDU-Fraktion ist es der erste richtige Wechsel. In den drei Wochen zwischen der verlorenen Wahl und der Amtsübergabe, war für den noch amtierenden Ersten Bürgermeister Christoph Ahlhaus kurzzeitig und eher theoretisch Wolfhard Ploog in die Bürgerschaft eingezogen. Das Bürgerschafts-Mandat von Christoph Ahlhaus ruhte in dieser Zeit noch.

Dr. Friederike Föcking (CDU)
Wer Heino Vahldieck nun nachfolgen wird, ist noch nicht entschieden. Sobald diese Personalie öffentlich ist, wird der Hamburger Wahlbeobachter den Nachrücker an dkieser Stelle vorstellen. Bereits wenige Tage nach der Bekanntgabe des Ausscheidens von Heino Vahldieck, bestätige Frau Dr. Föcking die Annahme des Mandates.

Nach Personenstimmen auf der Landesliste der Partei ist Frau Dr. Friederike Föcking die logische Nachrückerin. Sie saß bereits in der 19. Legislaturperiode als Fachsprecherin Familie in der Hamburgischen Bürgerschaft und erhielt am 20. Februar 2011 3028 Stimmen auf der Landesliste.

Seit September 2011 gehört Sie als stellvertretende Landesvorsitzende auch dem Landesvorstand der CDU an.








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